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Synopsis zum Filmdrehbuch "Wohnung zu vermieten"

Genre: Komödie, Romanze

Rollen:
1. Nikolaj Rybkin, Hauptmieter der Wohnung
2. Ekaterina Semenova, seine Freundin
3. Elena Sojkina, zweiter Mieter
4. Egor Gromow, dritter Mieter
5. Moses Goldman, vierter Mieter
6. Oksana Prochorenko, fünfter Mieter
7. Sergej Sojkin, Ehemann von Elena Sojkina
8. Maria Sojkina, Sergejs Mutter

Um eine Wohnung in Moskau zu kaufen, und sei es auch nur eine Ein-Zimmer-Wohnung, reichen eine feste Arbeit und ein ehrliches Leben nicht aus. Man kann gerade so das Geld für die Miete zusammenkratzen, und auch das nur, wenn man viel Glück hat.
Aber was, wenn man nicht nur allein, sondern auch noch vier weitere Leute zu glücklichen Mietern ein und derselben Wohnung werden?
Der Vermieter, dieser Betrüger, ist verschwunden, und hier nun kommen die Mieter, die noch nichts erahnen oder voneinander wissen, in – wie es ihnen allen scheint – ihre Wohnung, die aber nun mal keinen Platz für alle betrogenen Bewohner bietet.
Nikolaj Rybkin zog als erster in die Mietwohnung ein und hat auch bereits alle seine Sachen und Möbel an ihren Platz gestellt. Er wartet auf seine Freundin Ekaterina Semenova. Aber sie ist es nicht, die an der Tür klingelt. Der Glückliche öffnet die Tür und findet eine gewisse Elena Sojkina vor.
Diese junge Frau betrachtet Nikolaj als Vormieter, der aus der Wohnung noch nicht ausgezogen ist. Deshalb packt sie dessen Sachen schnell ein und drängt ihn aus der Wohnung.
Aber der erste Mieter ergibt sich nicht so leicht und kämpft verzweifelt um sein Recht.
Als Nikolaj Besuch von seiner Freundin Ekaterina erhält, kommt Elena Sojkina gerade aus dem Bad und spielt ihr eine Farce vor, indem sie sich als sehr alte und enge Freundin des jungen Frauenhelden ausgibt. Sie küsst ihn sogar, und da passiert der Eklat: Semenova will die herumeiernden Erklärungen ihres Freundes Rybkin nicht hören und verlässt ihn.
Nach einiger Zeit einigen sich die "Feinde", auf einen Dritten zu warten, der bitteschön entscheiden soll, wer in der Wohnung bleiben kann und wer von dannen ziehen muss.
Da kommt er: Egor Gromov, Autorität in Verbrecherkreisen und echter Mafiosi. Er hört sich beide Konfliktparteien aufmerksam an und gibt seine Entscheidung bekannt, nämlich, dass er in dieser Wohnung wohnen wird, aber derweil nichts dagegen hat, dass ihm die anderen in seiner Einsamkeit Gesellschaft leisten. Elena sieht er sozusagen als zivile Bedienstete an, Nikolaj aber als einen normalsterblichen Mitgefangenen. Also fast so wie im Knast.
Fünfzehn Minuten später erscheint Moses Goldman, Händler von Kunst und Antikem aus Amerika. Er ist sehr besorgt, ob die Zahlungsbestätigung für die gemietete Wohnung per Fax angekommen ist. Als alle ihn beruhigen und sagen, dass sie ihm auch so glauben, vergießt Goldman Tränen der Erleichterung und beruhigt sich. Aber das dauert nicht lange, weil Moses die Wohnung mit keinem anderen teilen möchte. Er droht den anderen drei Mietern offen mit einem neuerlichen Nürnberger Prozess und spricht von seinem historischen Namensvetter, der die Juden 40 Jahre lang durch die Wüste führte. Geduld kann er also genau so wie sein Ahne an den Tag legen, wenn es sich als notwendig erweisen sollte.
Als fünfter und letzter Mieter der Wohnung erscheint eine einfache Verkäuferin vom Markt.
Wieder folgen auf die erste Verwunderung hin erhitzte Diskussionen, die sogar ausufern. Doch allmählich kühlt sich die angespannte Atmosphäre im Haus ab und die fünf einander fremden Leute sind gehalten, einige Stunden unter einem Dach zu verbringen.
Doch will niemanden Schlaf überkommen und so sitzen alle um einen runden Tisch herum und erzählen jeweils etwas von sich. Eine unglaubliche Nacht beginnt, im Laufe derer allen Mietern bevorsteht, mit dem Zug die Strecke Moskau – Riga zu bereisen, ohne die Wände der leidensreichen Wohnung zu verlassen. Das ist jedoch noch nicht alles. Denn am nächsten Tag steht den Mietern bevor, das Familiengeheimnis zu lüften, und zwar, dass zwei von ihnen offenbar Verwandte sind. Denn Egor Gromov ist der Vater von Elena Sojkina.

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